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ETF-Entnahmestrategie im Ruhestand: Wie Sie aus Ihrem Vermögen ein planbares monatliches Einkommen strukturieren — Methoden, Beispiele, typische Fehler.
7/15/20263 min read


ETF-Entnahmestrategie im Ruhestand: So wird aus Vermögen ein planbares Einkommen
Jahrzehntelang wird angespart — und dann? Viele Anleger beschäftigen sich intensiv mit dem Vermögensaufbau, aber kaum mit der Frage, wie das Ersparte im Ruhestand wieder zu Einkommen wird. Dabei ist die Entnahmephase mindestens so anspruchsvoll wie die Ansparphase. Ein Ehepaar aus Hilpoltstein brachte es kürzlich im Gespräch auf den Punkt: „Wir haben 30 Jahre gespart. Aber niemand hat uns je erklärt, wie wir das Geld wieder rausholen, ohne dass es zu früh aufgebraucht ist." Genau darum geht es in diesem Artikel.
Warum eine Entnahmestrategie so wichtig ist
Ohne Plan drohen zwei gegensätzliche Fehler. Der eine: zu viel entnehmen und das Vermögen zu schnell aufzehren — besonders riskant, wenn die Börsen ausgerechnet in den ersten Ruhestandsjahren schwächeln (das sogenannte Renditereihenfolge-Risiko). Der andere Fehler ist mindestens genauso verbreitet: aus Angst zu wenig entnehmen und den Ruhestand unnötig knapp gestalten, obwohl das Vermögen mehr hergeben würde. Eine strukturierte Entnahmestrategie schafft hier Klarheit — sie macht aus einem Depotwert eine planbare monatliche Größe.
Die gängigen Methoden im Überblick
Die bekannteste Faustregel ist die 4-Prozent-Regel: Im ersten Jahr werden 4 Prozent des Depotwerts entnommen, danach wird der Betrag jährlich an die Inflation angepasst. Sie ist ein guter Startpunkt, aber kein Naturgesetz — je nach Marktphase, Lebenserwartung und Depotstruktur kann eine höhere oder niedrigere Quote angemessen sein.
Flexibler ist die dynamische Entnahme: Die Entnahmehöhe wird regelmäßig an die Depotentwicklung angepasst — in guten Jahren etwas mehr, in schwachen Jahren etwas weniger. Das erhöht die Haltbarkeit des Vermögens deutlich, verlangt aber Disziplin und klare Regeln.
Bewährt hat sich in der Praxis vor allem das Mehr-Topf-Modell: Ein Liquiditätstopf deckt zwei bis drei Jahresausgaben in Tagesgeld oder Geldmarkt-ETFs ab, der Rest bleibt renditeorientiert in einem breit gestreuten ETF-Portfolio investiert. Entnommen wird aus dem Liquiditätstopf — aufgefüllt wird er bevorzugt in guten Börsenphasen. So müssen in einem Crash keine ETF-Anteile zu schlechten Kursen verkauft werden.
Steuern nicht vergessen
Bei jeder Entnahme aus einem normalen Depot werden Kursgewinne realisiert — es fällt Abgeltungssteuer an, gemildert durch Teilfreistellung und Sparerpauschbetrag. Wer klug plant, entnimmt so, dass Freibeträge jedes Jahr genutzt werden. Und wer heute noch in der Ansparphase ist, sollte das Altersvorsorgedepot 2027 kennen: Dort wächst das Kapital während der Ansparphase steuerlich unbelastet, versteuert wird erst in der Auszahlungsphase — häufig zu einem niedrigeren persönlichen Steuersatz. Ein Baustein, der sich gezielt mit einem frei verfügbaren ETF-Depot kombinieren lässt.
Typische Fehler in der Entnahmephase
Aus der Beratungspraxis in der Region — von Postbauer-Heng und Neumarkt i.d.Opf. über Freystadt, Berg bei Neumarkt und Roth bis nach Feucht, Altdorf, Hilpoltstein und Erlangen — kennen wir die wiederkehrenden Muster: Das gesamte Depot wird zum Rentenbeginn verkauft und aufs Tagesgeld gelegt — die Inflation frisst dann über 20 bis 30 Ruhestandsjahre erheblich an der Kaufkraft. Oder es gibt gar keine Regel, entnommen wird nach Gefühl — meist zu viel in guten Zeiten und panisch gestoppt in schlechten. Und häufig fehlt der Liquiditätspuffer, sodass in Abschwungphasen zu ungünstigen Kursen verkauft werden muss.
So gehen wir das Thema an
Eine gute Entnahmestrategie beginnt nicht mit einer Formel, sondern mit Ihren Zahlen: Welche monatliche Lücke bleibt nach Rente oder Pension? Wie lange soll das Vermögen tragen? Was soll später einmal übrig bleiben? Daraus entwickeln wir eine Struktur aus Liquiditätspuffer und regelbasiert gesteuertem ETF-Portfolio — mit einer Entnahmehöhe, die zu Ihrem Leben passt und regelmäßig überprüft wird. Ob Sie in Hilpoltstein wohnen, in Roth oder in Erlangen: Der erste Schritt ist ein ehrlicher Kassensturz, und der ist bei uns kostenlos.
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Hinweis: Kapitalanlagen sind mit Risiken verbunden. Der Wert einer Anlage kann steigen oder fallen. Auch eine strukturierte Entnahmestrategie ist keine Garantie für den Kapitalerhalt; dieser Artikel ersetzt keine individuelle Beratung.
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Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI erstellt.
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