Freystadt und die Rentenfrage: Ein Thema für alle
Freystadt ist eine überschaubare Stadt — aber die Herausforderung der Altersvorsorge ist hier genauso groß wie in Nürnberg oder München. Wer als Angestellter, Handwerker oder Selbstständiger in der Region arbeitet, zahlt sein Leben lang in die gesetzliche Rentenversicherung ein. Was am Ende dabei herauskommt, überrascht viele: Im Durchschnitt sind es rund 48 % des letzten Nettoeinkommens — Tendenz sinkend.
Konkret bedeutet das: Wer heute 3.000 Euro brutto verdient, kann im Alter mit einer gesetzlichen Rente von etwa 900 bis 1.100 Euro netto rechnen. Davon leben — in einem Landkreis, in dem Lebenshaltungskosten und Immobilienpreise in den letzten Jahren deutlich gestiegen sind — ist für die meisten nicht vorstellbar.
Die Lücke zwischen gewohntem Lebensstandard und tatsächlicher Rente muss privat geschlossen werden. Und das geht einfacher, als viele denken.
Warum ETFs für die Altersvorsorge so gut geeignet sind
ETFs — börsengehandelte Indexfonds — sind keine komplizierte Spezialanlage für Profis. Sie sind das einfachste, günstigste und meistgenutzte Investmentvehikel für private Anleger weltweit. Ein ETF auf den MSCI World oder den FTSE All World investiert automatisch in über 1.500 bzw. 3.700 Unternehmen rund um den Globus.
Für die Altersvorsorge sind ETFs aus drei Gründen besonders geeignet:
Kosten: Die jährlichen Kosten eines ETFs liegen meist unter 0,2 % — klassische Rentenversicherungen oder aktiv verwaltete Fonds kosten oft das Zehn- bis Fünfzehnfache. Über 30 Jahre macht dieser Unterschied bei einem typischen Sparplan schnell 20.000 bis 40.000 Euro aus.
Rendite: Der globale Aktienmarkt hat historisch eine durchschnittliche Rendite von rund 7 % pro Jahr erzielt — nach Inflation. Kein Sparkonto, kein Tagesgeld und kaum eine Rentenversicherung kommt auch nur annähernd daran heran.
Flexibilität: Sie sind nicht gebunden. Kein Vertrag, keine Kündigungsfrist, keine Strafe bei Pausierung. Das ist besonders wichtig für Menschen in Freystadt und Berg bei Neumarkt, deren Lebenssituation sich — durch Jobwechsel, Familienplanung oder Immobilienkauf — verändern kann.
ETF-Sparplan konkret: Was ist realistisch für Anleger in der Region?
Ein Sparplan muss nicht groß starten, um Wirkung zu entfalten. Hier drei realistische Szenarien für Anleger aus dem Landkreis Neumarkt:
Szenario 1 — Berufseinsteiger, 28 Jahre, 100 Euro monatlich: Bis zum Renteneintritt mit 67 ergibt das bei 7 % Rendite rund 196.000 Euro. Eingezahlt: knapp 47.000 Euro.
Szenario 2 — Familie in Postbauer-Heng, 38 Jahre, 200 Euro monatlich: In 29 Jahren wächst das Depot auf rund 207.000 Euro. Eingezahlt: rund 70.000 Euro.
Szenario 3 — Quereinsteiger, 48 Jahre, 300 Euro monatlich: Selbst wer erst spät beginnt, kann in 19 Jahren noch rund 132.000 Euro aufbauen. Eingezahlt: rund 68.000 Euro.
In allen drei Szenarien ist der Zinseszins die eigentliche Triebkraft. Wer früh anfängt, muss wenig einzahlen — wer später startet, muss mehr, kann aber trotzdem ein solides Polster aufbauen.
Was ist mit staatlicher Förderung — Riester, Rürup, bAV?
Die Frage kommt immer wieder: Lohnt sich Riester noch? Was ist mit Rürup für Selbstständige in Freystadt oder Berg bei Neumarkt?
Die ehrliche Antwort: Es kommt darauf an.
Riester kann sinnvoll sein — vor allem für Familien mit Kindern, die Anspruch auf Zulagen haben. Rürup lohnt sich besonders für Selbstständige mit hohem Einkommen, die Steuern sparen wollen. Die betriebliche Altersvorsorge über den Arbeitgeber ist oft attraktiv, wenn der Arbeitgeber einen Zuschuss leistet.
In vielen Fällen ist ein freies ETF-Depot aber trotzdem die bessere Wahl — weil die Förderprodukte mit hohen Kosten, starren Auszahlungsregeln und komplexen Bedingungen verbunden sind, die den Steuervorteil schnell auffressen. Welches Modell für Sie optimal ist, hängt von Ihrer ganz persönlichen Situation ab — und genau dafür ist eine Beratung da, die an kein Haus gebunden ist.
Fazit: Wer in Freystadt lebt, muss selbst vorsorgen — aber muss es nicht alleine tun
Die gesetzliche Rente ist für die meisten Menschen in Freystadt, Neumarkt i.d.Opf., Postbauer-Heng und Berg bei Neumarkt kein ausreichendes Fundament für den Ruhestand. Aber mit einem klaren Plan, einem kostengünstigen ETF-Sparplan und einem Berater, der an keine Gesellschaft gebunden ist, an der Seite lässt sich die Rentenlücke schließen — ohne Stress, ohne versteckte Kosten, ohne Kompromisse.
May-Finanz begleitet Sie dabei — von der ersten Bestandsaufnahme bis zur langfristigen Strategie. Die ETF-Strategie wird über eine Servicevereinbarung vergütet, nicht über Produktprovisionen — die Beratung ist nicht an den Verkauf eines Produkts gebunden.
Die Berechnung beruht auf einer angenommenen Rendite und ist ein Rechenbeispiel. Tatsächliche Ergebnisse können deutlich abweichen; Verluste sind möglich.
Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI erstellt.