Die Rentenlücke: Was sie ist und warum sie jeden betrifft
Die gesetzliche Rente ersetzt heute im Durchschnitt etwa 48 % des letzten Nettoeinkommens. Das klingt erst mal nach fast der Hälfte — doch wer sein Leben lang 2.500 Euro netto verdient hat, bekommt im Ruhestand rund 1.200 Euro Rente. Davon gehen noch Kranken- und Pflegeversicherung ab. Was übrig bleibt, reicht in vielen Fällen kaum für die laufenden Kosten.
Und die Tendenz ist fallend. Durch den demografischen Wandel — weniger Beitragszahler, mehr Rentner — wird das Rentenniveau in den kommenden Jahrzehnten weiter sinken. Wer heute 35, 40 oder 45 Jahre alt ist und in der Region Neumarkt–Nürnberg arbeitet, wird im Alter auf eine deutlich kleinere gesetzliche Rente treffen als die Generation davor.
Die Differenz zwischen dem, was Sie gewohnt sind zu leben, und dem, was die Rente zahlt — das ist Ihre persönliche Rentenlücke. Und die müssen Sie selbst schließen.
Warum klassische Altersvorsorgeprodukte oft nicht die beste Wahl sind
Wenn Sie bei einer Filialbank in Postbauer-Heng, Berg bei Neumarkt oder Neumarkt i.d.Opf. nach Altersvorsorge fragen, bekommen Sie wahrscheinlich eine Rentenversicherung oder einen Fondssparplan mit hohen Verwaltungskosten angeboten. Diese Produkte haben einen gemeinsamen Nachteil: Sie sind teuer.
Klassische Rentenversicherungen kosten oft 2 bis 3 % des eingezahlten Kapitals pro Jahr — allein für Verwaltung und Provision. Das klingt nach wenig, frisst aber über 30 Jahre einen erheblichen Teil Ihrer Rendite auf. Dazu kommen Abschlusskosten, die in den ersten Jahren einen Großteil Ihrer Einzahlungen aufzehren, bevor überhaupt etwas investiert wird.
Das soll nicht heißen, dass Rentenversicherungen grundsätzlich schlecht sind — es gibt Situationen, in denen sie sinnvoll eingesetzt werden können, etwa für steuerliche Optimierung im fortgeschrittenen Alter. Aber als alleinige Altersvorsorge für jemanden in Freystadt oder Berg bei Neumarkt, der noch 20 oder 30 Berufsjahre vor sich hat, sind sie in den meisten Fällen nicht die erste Wahl.
ETF-Sparplan als Grundbaustein der Altersvorsorge
Ein ETF-Sparplan ist das Gegenteil eines teuren Versicherungsprodukts: transparent, günstig und flexibel. Sie investieren monatlich einen festen Betrag in einen breit gestreuten Indexfonds — zum Beispiel auf den MSCI World oder den FTSE All World — und lässt das Geld über Jahrzehnte wachsen.
Nehmen wir ein realistisches Beispiel für jemanden aus dem Landkreis Neumarkt: 38 Jahre alt, Angestellter — vielleicht in einem der Betriebe rund um Postbauer-Heng oder Berg bei Neumarkt — monatlich 150 Euro verfügbar für die Altersvorsorge, Renteneintritt mit 67.
Bei einer historisch realistischen Rendite von durchschnittlich 7 % pro Jahr ergibt das nach 29 Jahren ein Depotvolumen von rund 155.000 Euro. Eingezahlt wurden in dieser Zeit etwa 52.000 Euro — der Rest ist Zinseszins. Dieses Kapital kann im Alter schrittweise entnommen werden oder als monatliche Zusatzrente dienen.
Wenn Sie den Sparbetrag im Laufe der Jahre erhöhen — weil das Gehalt steigt, die Kinder aus dem Haus sind oder eine Erbschaft hinzukommt —, wächst das Ergebnis entsprechend. Der ETF-Sparplan ist dabei kein starres Konstrukt: Sie können jederzeit die Rate anpassen, pausieren oder Kapital entnehmen, ohne Strafe oder Kündigung.
Altersvorsorge und Steuer: Was Sie in Bayern wissen sollten
In Deutschland gibt es steuerliche Förderung für die private Altersvorsorge — Stichwort Riester, Rürup oder betriebliche Altersvorsorge. Diese Produkte können in bestimmten Situationen sinnvoll sein, sind aber mit Bedingungen, Einschränkungen und oft wiederum hohen Kosten verbunden.
Für viele Anleger aus Freystadt, Berg bei Neumarkt, Postbauer-Heng oder dem Großraum Nürnberg ist ein schlichtes ETF-Depot im Vergleich trotzdem die bessere Wahl — auch ohne staatliche Förderung. Der Grund: Flexibilität schlägt Förderung, wenn die Kosten der geförderten Produkte den Steuervorteil auffressen.
Eine pauschale Antwort gibt es hier nicht. Ob für Sie Riester, Rürup, betriebliche Altersvorsorge oder ein freies ETF-Depot das sinnvollste Instrument ist, hängt von Ihrer individuellen Situation ab — Einkommenshöhe, Familienstand, Selbstständigkeit oder Angestelltenverhältnis, bestehende Verträge. Genau dafür ist eine Beratung da, die an kein Haus gebunden ist.
Ab wann sollte ich anfangen?
Jetzt. Das ist keine Floskel, sondern Mathematik.
Wer mit 30 Jahren anfängt, 100 Euro monatlich zu investieren, hat mit 67 Jahren bei 7 % Rendite rund 175.000 Euro im Depot. Wer mit 40 Jahren anfängt, kommt auf rund 85.000 Euro — mit denselben monatlichen 100 Euro. Der Unterschied von 90.000 Euro entsteht allein durch 10 Jahre frühere Investition. Das ist die Macht des Zinseszinses, und sie arbeitet umso stärker, je früher Sie beginnen.
Wer heute 50 ist — ob in Neumarkt, Berg bei Neumarkt oder Freystadt — und noch nicht privat vorgesorgt hat, sollte sich trotzdem nicht entmutigen lassen. Auch mit 15 oder 17 Jahren Sparzeit lässt sich noch ein sinnvoller Puffer aufbauen, besonders wenn mehr als 100 Euro monatlich möglich sind.
Fazit: Eigenverantwortung lohnt sich — mit dem richtigen Partner
Die gesetzliche Rente wird für die meisten Menschen in Postbauer-Heng, Neumarkt, Freystadt und Berg bei Neumarkt nicht reichen. Das ist keine Katastrophe — aber es erfordert, dass Sie selbst handeln. Ein ETF-Sparplan ist dabei kein Zaubermittel, aber ein verlässliches, kostengünstiges und bewährtes Werkzeug, das für die meisten Menschen besser funktioniert als die Alternativen.
Wenn Sie wissen möchten, wie groß Ihre persönliche Rentenlücke ist und welche Strategie zu Ihrer Situation passt, dann sprechen Sie mit May-Finanz — gesellschafts- und produktunabhängig, mit einer Vergütung, die nicht am Abschluss hängt.
Die Berechnung beruht auf einer angenommenen Rendite und ist ein Rechenbeispiel. Tatsächliche Ergebnisse können deutlich abweichen; Verluste sind möglich. Dieser Artikel ersetzt keine steuerliche Beratung. Für Ihre persönliche Situation wenden Sie sich bitte an Ihren Steuerberater.
Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI erstellt.