Wer bei uns anruft, benutzt meist eines von drei Wörtern: Geldanlage, ETF oder Investmentfonds. Gemeint ist fast immer dasselbe Anliegen. Trotzdem führen die drei Begriffe zu völlig unterschiedlichen Angeboten, je nachdem, bei wem man landet.
Klären Sie zuerst den Unterschied zwischen Fonds und ETF
Ein Investmentfonds und ein ETF sind rechtlich dasselbe: Sondervermögen. Das Geld liegt getrennt vom Vermögen der Fondsgesellschaft und gehört den Anlegern. Der Unterschied liegt in der Steuerung. Beim klassischen Investmentfonds entscheidet ein Fondsmanager, welche Titel gekauft werden. Ein ETF bildet einen Index ab und folgt einer festen Regel.
Daraus folgt der Kostenunterschied. Ein aktiv gemanagter Aktienfonds kostet laufend häufig zwischen 1,5 und 2 Prozent im Jahr, ein breiter Index-ETF liegt meist zwischen 0,1 und 0,3 Prozent. Bei 100.000 Euro über zwanzig Jahre ist das kein Detail.
Das heißt nicht, dass gemanagte Fonds grundsätzlich schlechter wären. Es gibt Bereiche, in denen sie ihren Platz haben, und es gibt Kunden, für die die Provisionsvariante am Ende günstiger ist als eine Servicevereinbarung. Aber die Entscheidung sollte begründet sein und nicht daraus folgen, was der Berater im Regal hat.
Legen Sie den Anlass fest, bevor Sie das Produkt wählen
In den Gesprächen hier in Postbauer-Heng sind es fast immer dieselben vier Anlässe: der erste Sparplan nach der Ausbildung, ein Hausverkauf, eine Erbschaft, oder eine Abfindung nach vielen Jahren im selben Betrieb. Jeder dieser Fälle braucht eine andere Antwort.
Ein Sparplan ab 50 Euro monatlich verträgt eine hohe Aktienquote, weil er über Jahrzehnte läuft. Ein Erlös aus einem Hausverkauf, der in drei Jahren für den Neubau gebraucht wird, verträgt sie nicht. Wer eine Abfindung anlegt, hat oft ein Steuerthema, das vor der Anlageentscheidung geklärt gehört — dafür ist der Steuerberater zuständig, nicht wir.
Prüfen Sie, wo Ihr Depot tatsächlich liegt
Ein Punkt, der in Beratungsgesprächen regelmäßig für Erstaunen sorgt: Das Depot gehört dem Kunden, nicht dem Berater. Es läuft auf seinen Namen, er hat jederzeit Zugriff, und er kann den Berater wechseln, ohne das Depot aufzulösen.
Für Postbauer-Heng, Berg bei Neumarkt und Freystadt heißt das praktisch: Man ist nicht an die Filiale gebunden, die zufällig im Ort steht. Der Zugang läuft ohnehin digital. Was am Ort bleiben sollte, ist der Ansprechpartner.
Rechnen Sie mit dem, was übrig bleibt
Zwischen Bruttorendite und dem, was auf dem Konto ankommt, liegen laufende Kosten, Abgeltungsteuer, Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer. Bei Aktienfonds und Aktien-ETFs mindert die Teilfreistellung von 30 Prozent die Bemessungsgrundlage.
Wer eine Zahl im Kopf hat, sollte sie deshalb einmal nachrechnen lassen, bevor er sie zur Grundlage einer Entscheidung macht.
Denken Sie die Förderung mit
Ab dem 1. Januar 2027 kommt eine Möglichkeit hinzu, die es vorher nicht gab. Das Altersvorsorgedepot 2027 verbindet ein Wertpapierdepot mit staatlicher Förderung: bis zu 540 Euro Grundzulage und bis zu 300 Euro je Kind, bei einem geförderten Eigenbeitrag von 1.800 Euro im Jahr. Wer ohnehin über einen ETF-Sparplan nachdenkt, sollte prüfen, ob ein Teil davon dort besser aufgehoben ist. Die genannten Beträge sind Beispielrechnungen; wie hoch die Förderung im Einzelfall ausfällt, hängt von Einkommen, Kinderzahl und persönlichen Verhältnissen ab, und Einzelheiten können sich bis zum Start noch ändern.
Sprechen Sie zuerst persönlich
May-Finanz sitzt seit 2006 in der Marienstraße in Postbauer-Heng. Am Anfang steht immer das persönliche Gespräch — man sollte einmal zusammen einen Cappuccino getrunken haben. Die weitere Betreuung läuft dann vor Ort oder per Videocall, ganz gleich ob jemand in Postbauer-Heng, Neumarkt i.d.Opf., Freystadt oder weiter weg wohnt.
Der Unterschied zur Bank oder zur Versicherungsgesellschaft liegt darin, dass wir keiner Gesellschaft und keinem Produkt verpflichtet sind. Wir vergleichen, was andere nur verkaufen.
Risikohinweis: Geldanlagen unterliegen Wertschwankungen und können zu Verlusten führen. Wertverluste bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals sind möglich. Frühere Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse. Dieser Beitrag dient allgemeinen Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung und keine Rechts- oder Steuerberatung dar.
Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI erstellt.