Altersvorsorge

Altersvorsorgedepot 2027: der Fahrplan

Altersvorsorgedepot 2027 — der Fahrplan, Beratung in Berg bei Neumarkt

Noch gut vier Monate. Am 1. Januar 2027 tritt das Altersvorsorgedepot an die Stelle der Riester-Förderung, und die Frage in den Gesprächen hat sich verschoben — von „kommt das wirklich“ zu „was muss ich bis dahin erledigt haben“.

Was schon feststeht

Der Bundesrat hat die Reform am 8. Mai 2026 gebilligt. Die Eckpunkte sind damit gesetzt: bis zu 540 Euro Grundzulage im Jahr, 300 Euro je Kind, ein einmaliger Bonus von 200 Euro bei Abschluss vor dem 25. Geburtstag. Der geförderte Höchstbeitrag liegt bei 1.800 Euro jährlich, der Mindesteigenbeitrag bei 120 Euro. Einzahlen lassen sich bis zu 6.840 Euro im Jahr, gefördert wird der Anteil bis 1.800 Euro.

Die volle Kinderzulage gibt es bereits ab 300 Euro Eigenbeitrag — das ist eine der Stellen, an denen sich genaues Rechnen unmittelbar auszahlt.

Die genannten Beträge sind Beispielrechnungen. Wie hoch die Förderung in Ihrem Fall ausfällt, hängt von Einkommen, Kinderzahl und persönlichen Verhältnissen ab. Bis zum Start können sich Einzelheiten noch ändern.

Die Reihenfolge der Entscheidungen

Erstens: Bestandsvertrag prüfen. Wer noch Riester hat, klärt zuerst, was damit geschieht — behalten, beitragsfrei stellen oder in Ausnahmefällen wechseln. Die Einzelheiten stehen unter Riester behalten oder wechseln?. Das ist die erste Entscheidung, weil sie beeinflusst, wie viel Spielraum für Neues bleibt.

Zweitens: Bedarf rechnen. Wie hoch ist die Lücke zwischen zu erwartender gesetzlicher Rente und dem, was Sie brauchen? Ohne diese Zahl ist jeder Beitrag geraten.

Drittens: Garantieniveau festlegen. Anders als bei Riester ist die volle Beitragsgarantie nicht mehr vorgeschrieben. Jede Stufe hat ihren Preis, und der Anlagehorizont entscheidet — nachzulesen unter 100, 80 oder 0 Prozent Garantie.

Viertens: Beitragshöhe. Erst hier, nicht vorher.

Was jetzt schon zu tun ist

Unterlagen zusammensuchen. Die Renteninformation der Deutschen Rentenversicherung, Standmitteilungen bestehender Verträge, gegebenenfalls Zusagen aus betrieblicher Altersvorsorge. Das dauert erfahrungsgemäß länger als gedacht, weil vieles verstreut liegt.

Was in Berg bei Neumarkt und Umgebung immer wieder auffällt: Viele haben mehr Bausteine, als sie präsent haben. Eine Direktversicherung aus einem früheren Arbeitsverhältnis, eine kleine Rentenversicherung von den Eltern, ein ruhender Riester-Vertrag. Bevor über Neues gesprochen wird, gehört das auf einen Tisch — sonst zahlt man zweimal für dasselbe Ziel.

Was wir bis Januar nicht wissen

Welche Anbieter mit welchen konkreten Produkten starten. Die Bedingungen werden erst gegen Jahresende feststehen, und erst dann lässt sich vergleichen. Wer heute schon einen Abschluss unterschreiben soll, sollte hellhörig werden.

Genau das ist unsere Rolle in dieser Sache: Wir vergleichen, was andere nur verkaufen. Bis die Bedingungen vorliegen, wird geprüft und gerechnet, nicht abgeschlossen.

Der sinnvolle Zeitpunkt

Die Vorbereitung jetzt, die Entscheidung im Dezember oder Januar. Wer bis dahin Bedarf und Bestand geklärt hat, kann zügig handeln, sobald die Produkte auf dem Tisch liegen. Wer erst im Januar anfängt, verliert Monate.

Der Überblick über die Vorsorgebausteine steht unter Altersvorsorge, die Einzelheiten zur Reform unter Altersvorsorgedepot 2027.

Bringen Sie Ihre Renteninformation und die Standmitteilungen mit, dann sehen wir uns den Stand gemeinsam an. Gespräch vereinbaren

May-Finanz · Matthias May — Gesellschafts- & produktunabhängig · seit 2006

Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI erstellt.

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